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Wie die Medien über Tinnitus und Morbus Menière berichten

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Themenübersicht Medien:

Wie Medienberichte zu Tinnitus und Morbus Menière erstellt werden

Zeitungen und Zeitschriften und deren Online-Ableger

Apotheken-Zeitungen und andere Gesundheitsblätter

Medizin-Portale, -Suchmaschinen

Fernsehberichte als Information sowie Reports

Werbung zu Medizin bei Tinnitus und Morbus Menière

Informationen aus dem Ausland

Berichte über neue Therapien

Online Foren

Übersicht Sammlung Medienberichte:

Medienberichte vor 2010

Medienberichte 2010

Medienberichte 2011

Zu den aktuellsten Medienberichten


Wie Medienberichte zum Tinnitus und Morbus Menière erstellt werden.

Die Berichte dieser Sammlung bestehen aus Videos, Presseberichten, Online Zeitungen, Online Foren-Beiträgen, Online Nachschlagewerke und mehr.
Etliche dieser Berichte finden Sie auch ausführlich kommentiert unter den jeweiligen Themenpunkten dieser Website.

Die Medien, die gelegentlich über Tinnitus berichten, haben natürlich keine eigenen Experten, zumindest keine, die schon von der LLLT Kenntnisse haben. Eine "Recherche" sieht so aus, dass die DTL als vermeintliche Patientenvertretung und Wissensbank befragt wird. Die DTL benennt den Medien die entsprechenden Experten.
Diese sind meist leitende Ärzte von Tinnituskliniken. Sie sind Mitglied der DTL (früher als Fördermitglied eingestuft) und können auf diesem Wege für ihre jeweiligen Methoden und Geräte werben, ohne dass eine wissenschaftliche Absicherung ihres Verfahrens besteht.
Es sind diejenigen, die im jetzigen Gesundheitssystem an den Kranken verdienen, also aus dem Umfeld HNO-Ärzte, Kliniken, Pharma- und Hörgeräteindustrie und Hörgeräteakustiker.
Ein wirklich objektives Bild der Situation der chronischen Innenohr-Patienten wird man daher nur sehr selten in den Medienberichten finden.


Die Leitlinien für die Ärzte zur Behandlung von Tinnitus, Hörsturz und Schwindel einschließlich Morbus Menière, herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften.

Ärzte Leitlinien Tinnitus
Ärzte-Leitlinien Hörsturz
Ärzte-Leitlinien zur Schwindel-Diagnostik


Die Wikipedia Enzyklopädie

Medizinische Laien wie auch Redakteure mit geringen Vorkenntnissen machen sich oft zunächst in Wikipedia "schlau".
Der Wikipedia-Bericht zum Tinnitus wurde am 2.1.2003 begonnen.
Die Wikipedia-Beiträge können permanent verändert werden, daher entspricht die neueste Version nicht mehr früheren Versionen.
Den Stand per 23.04.2010 haben wir zum Vergleich mit kommenden Versionen eingefroren.

02.01.2003 Wikipedia Bericht zum Tinnitus     23.04.2010 Wikipedia Eintrag zum Tinnitus eingefroren

In Wikipedia wurde inzwischen bei der Beschreibung der Lasertherapie bei Tinnitus eine Änderung vorgenommen, wir danken dem Autoren für diese Korrektur:
In unserer eingefrorenen Version hiess es: Die Unwirksamkeit der Softlasertherapie, bei der das Ohr mit einem Laser bestrahlt wird, wurde durch zahlreiche randomisierte kontrollierte Studien belegt.[41] [42] [43]
November 2011 heißt es jetzt: Zur Anwendung der Low Level Laser Therapie, bei der das Innenohr von außen mit einem Laser bestrahlt wird, liegen mehrere randomisierte, kontrollierte Studien vor, allerdings jeweils mit geringer Patientenzahl. Während ältere Studien[70][71][72][73] eine Wirksamkeit der Low Level Lasertherapie für Tinnitus nicht belegen konnten, existieren jüngere Studien, die eine Wirksamkeit der Low Level Laser Therapie bei Tinnitus zeigten.[74][75]

Es ist keineswegs so, dass sichergestellt ist, dass in Wikipedia nur Experten zur Schrift kommen. Lobbyisten haben die besten Möglichkeiten.
Wikipedia selbst beschreibt den Zustand.
Die Wikipedia Enzyklopädie, Qualität und Sicherheit der Inhalte

Es ist auffällig, dass der Wikipedia Bericht zum Tinnitus viele falsche Behauptungen aufweist.
Falsche Behauptungen in Wikipedia zum Tinnitus finden Sie hier


Website www.wiki-watch.de, eine Einrichtung der Europa Universität Viadrina in Frankfurt (Oder).

Wer eigentlich bestimmt, was wir in Wikipedia nachschlagen können?
Wo tobt ein Edit War?
Wer sind / was machen die 281 Administratoren? Welche Artikel sind gesperrt?
Wo wehren sich Betroffene - zu oft vergeblich - gegen falsche Darstellungen?
Wie kann man sich gegen falsche Darstellungen oder Verleumdungen in Wikipedia wehren?
Und wie kann man sein Fachwissen einbringen, ohne von Alteingesessenen weggebissen zu werden?

Hier finden Sie die Informationen dazu


Die Gesundheitsinformationen in Zeitungen und Zeitschriften und deren Online-Ableger

Positiv-Beispiel weil nichts beschönigt wird: Der Spiegel 26/2004.

21.06.2004 Spiegel Online - Sehnsucht nach Stille
Spiegel informiert sich bei der Tinnitusliga und Anderen. Dieser Bericht zeigt etliche Mängel bei der schulmedizinischen Tinnitusbehandlung auf:
"Tinnitus ist mein Lieblingsbeispiel dafür, wie es nicht laufen sollte in der Medizin", sagt auch Gerd Antes, Leiter des medizinkritischen Deutschen Cochrane Zentrums in Freiburg. Er kritisiert, dass selbst die offiziellen Behandlungsleitlinien der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde kaum die Spreu vom Weizen trennen würden....

Zitat im Bericht: Schon jetzt deutet sich an, dass beim Tinnitus so gut wie das gesamte Arsenal der Schulmedizin versagt. Infusionen oder Tabletten mit durchblutungsfördernden Wirkstoffen sind bei länger bestehendem Tinnitus nachweislich unwirksam; und auch bei akut einsetzenden Ohrgeräuschen ist ihre Wirkung nicht belegt. Trotzdem werden die Mittel noch immer massenhaft verschrieben ........

Zitat im Bericht: Überdruck-Behandlung, durchblutungsfördernde Infusionen, Magnetwellen, Akupunktur - fast alle Therapien gegen Tinnitus haben eines gemeinsam: Sie helfen nicht. Für die steigende Zahl der Betroffenen gibt es nur einen Ausweg: Sie müssen lernen, mit dem ständigen Ohrgeräusch zu leben.

Auch im April 2010 hat die Schulmedizin leider noch nicht mehr zu bieten.

Negativ-Beispiel weil nur die Schönfärberei der Besitzstandswahrer wiedergegeben wurde: Stern Nr. 30 2009.

Ein besonders gutes Beispiel für schlechten Journalismus gab der Stern in seiner Ausgabe Nr. 30/2009. Die journalistischen "Nachforschungen" von Helen Bömelburg und Katharina Kluin entsprachen genau dem vorgenannten Muster, nichts weiter zu verbreiten als die Interessen der Besitzstandswahrer.
Als Leserbriefe wurden nur "Jubelperser" zugelassen. "Der Artikel war wirklich sehr aufschlußreich." "Ein informativer und medizinisch fundierter Artikel, der alle Aspekte des Problems Tinnitus anspricht."

Ein Blick in manche Tinnitusforen hätte die tatsächliche Situation der chronischen Innenohrpatienten deutlich gemacht. Dort suchen Patienten auch in großen Städten wie Hamburg oder München verzweifelt nach einem Arzt, der ihnen helfen kann.
Auch die Hörgeräte/Noiser/Masker-Technik wird dort durch viele Patienten-Probleme damit entzaubert.
Eine Infragestellung der Schulmedizin-Methoden selbst und ggfs. Einbeziehung alternativer Therapien seitens der Autorinnen erfolgte überhaupt nicht. Wir meinen, eine solche "Recherche" verdient nicht ihren Namen und die "Leserbriefe" ebenfalls nicht.

Stern podcast des Berichtes über Tinnitus 2009

Auf Grund der diversen Fehlinformationen des Berichtes nahm Dr. Wilden durch einen Leserbrief an den Stern selbst Stellung hierzu.
Der Stern veröffentlichte diesen natürlich nicht. Bitte, informieren Sie sich hier über die falschen Behauptungen im Bericht.
Brief von Dr. Wilden an den Stern 2009

Spiegel Online berichtet über eine Musiktherapie - Musiktherapie nach dem Münsteraner Modell.

Bei dieser von der Uni Münster kommenden Musiktherapie werden die Tinnitusfrequenzen aus der Musik entfernt.
Spiegel Online: Musik Therapie durch Entfernen der Tinnitusfrequenzen
Lesen Sie hier etwas mehr über Neuerungen in der Therapie


Apothekenzeitungen und andere Gesundheitsblätter

Es ist zu bedenken, dass diese Zeitungen einen rein merkantilen Hintergrund haben. Die Kranken sollen also im Wesentlichen auf die Produkte aufmerksam gemacht werden, die von den Inserenten der Anzeigen stammen.
Im Falle von Tinnitus und Morbus Menière erhalten hier die verschiedenen traditionellen Einrichtungen und Behandler eine Bühne zur Darstellung ihrer Methode.
Jeder stellt seine Behandlungsform als sehr wirksam vor. Eine evidenzbasierte Studie können alle nicht vorweisen.

Ein Beispiel hierfür ist die Apotheken Umschau vom 15.9.2009.
Der Bericht über den Tinnitus lädt wieder alle Tinnitus-Patienten zum Durchhalten ein.

Und zum Beitritt in eine von der Tinnitusliga betreute Selbsthilfegruppe.

Apotheken Umschau zum Tinnitus und "Die besten Strategien gegen Tinnitus" und Videos
Leider wird in diesem Bericht auch wieder versucht, den Patienten zu suggerieren, sie hätten einen Hirnschaden.

Zur falschen Behauptung: Lärm ohne Schall wird vom Gehirn erzeugt - Unsere Recherche dazu

 


Medizin-Portale, -Suchmaschinen und Online-Foren

Medizin-Portale und -Suchmaschinen

Die Medizin-Portale unterliegen ähnlichen Bedingungen wie die Apotheken-Zeitungen, auch hier gibt es einen merkantilen Hintergrund.
Sie bieten zusätzlich eine Online-Suche und zum Teil auch Online-Foren.
Zum Tinnitus und Morbus Menière werden die Standpunkte der Schulmedizin angeführt. Das Portal enthält auch Hinweise auf alternative Medizin und ein Online-Forum.
Informationen zum Tinnitus bei onmeda.de

Das Portal enthält vielerlei Informationen zur Gesundheit und dem Umfeld einschließlich der alternativen Medizin.
Medizin-Suchmaschine mediwarp.de

 


Fernsehberichte als Information für Patienten sowie Missstand-Reports der Magazine

Das Problem ist das gleiche wie bei anderen Recherchen, wie beschafft man sich gute Informationen auch von außerhalb der Lobbies.

Einem Teil der Fernsehberichte muß man zugestehen, dass sie außer der Quote keinen zusätzlichen Profit anstreben, sondern die Zuschauer über die aktuelle Praxis informieren möchten.

Andere Beiträge werden oft gegen Bezahlung im Sinne des Auftraggebers erstellt. Bekannte Fernsehnamen machen hier mit weil sie einen guten Preis bringen und der Zuschauer ahnt nicht, dass es sich hierbei nur um organisierte Werbung handelt.
Man kann hieran erkennen, dass Wichtigkeit und Wahrheitsgehalt alleine nicht ausreichen, dass darüber berichtet wird. Irgenwo muß auch die Sendeanstalt profitieren.

Fernseh-Informations-Beiträge zum Tinnitus und Morbus Menière finden Sie an vielen Stellen dieser Website, besonders auch siehe Übersicht Sammlung Medienberichte:

Besondere Fernsehbeiträge zu Missständen im Gesundheits-System

 


Die Werbung in den Druck- und sonstigen Medien

Was die Werbung der Gesundheits-Industrie in den Medien angeht, so wird z.B. das bei Tinnitus völlig wirkungslose Ginkgo Biloba auch im Jahre 2010 immer noch als wirksam bezeichnet, obwohl eine englische Studie das Gegenteil beweist.
Britisch Medical Journal Doppelblindstudie 2001 an 1121 Patienten
Die Industrie darf offensichtlich werben ohne gesicherten Wahrheitsgehalt ihrer Behauptungen, ja sogar bei erwiesener Untauglichkeit.

Ich selbst, Manfred, hatte auch zwischendurch ein apothekenfreies Ginkgo-Biloba-Präparat in der empfohlenen Dosis angewandt. Es verursachte bei mir Nasenbluten.
Ich setzte es ab, denn wenn die Nasengefäße zu bluten beginnen, könnten auch Gehirngefäße zu bluten beginnen. Kein geringes Risiko bei Blutverdünnern.


Berichte aus dem Ausland

Das Arches Tinnitus-Forum aus den USA empfiehlt es gerade jetzt im Februar 2010 ein Ginkgo-Biloba Präparat. Hauptsache, die Kasse stimmt.
USA: Arches Tinnitus formulas verkaufen gern Ginkgo-Biloba

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