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Medienberichte bis einschließlich 2009
21.06.2004 Spiegel Online - Sehnsucht nach Stille
Spiegel informiert sich bei der Tinnitusliga und Anderen. Dieser Bericht zeigt etliche Mängel bei der schulmedizinischen Tinnitusbehandlung auf:
"Tinnitus ist mein Lieblingsbeispiel dafür, wie es nicht laufen sollte in der Medizin", sagt auch Gerd Antes, Leiter des medizinkritischen Deutschen Cochrane Zentrums (Verzeichnisse medizinischer Studien) in Freiburg.
Er kritisiert, dass selbst die offiziellen Behandlungsleitlinien der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde kaum die Spreu vom Weizen trennen würden....
Zitat im Bericht: Schon jetzt deutet sich an, dass beim Tinnitus so gut wie das gesamte Arsenal der Schulmedizin versagt. Infusionen oder Tabletten mit durchblutungsfördernden Wirkstoffen sind bei länger bestehendem Tinnitus nachweislich unwirksam; und auch bei akut einsetzenden Ohrgeräuschen ist ihre Wirkung nicht belegt. Trotzdem werden die Mittel noch immer massenhaft verschrieben ........
Zitat im Bericht: Überdruck-Behandlung, durchblutungsfördernde Infusionen, Magnetwellen, Akupunktur - fast alle Therapien gegen Tinnitus haben eines gemeinsam: Sie helfen nicht. Für die steigende Zahl der Betroffenen gibt es nur einen Ausweg: Sie müssen lernen, mit dem ständigen Ohrgeräusch zu leben.
Auch im April 2010 hat die Schulmedizin leider noch nicht mehr zu bieten.
03.05.2006 Bericht der Hörakustik Fachzeitung über Hörschäden am Arbeitsplatz und deren Folgen
Siehe auch diese Website. Die bei Wikipedia bestrittenen zunehmenden Hörschäden (Schwerhörigkeit und Tinnitus) durch Umweltlärm werden hier bestätigt.
16.04.2007 Apotheken Umschau zum Morbus Menière
24.07.2007 DIMDI HTA-Bericht Nr. 43 zum Tinnitus
Siehe diese Website: Nicht sorgfältig bewertet - Fehlerhafte Lasertherapie-Bewertung durch die HTA-Verfasser aufgrund Nicht-Berücksichtigung der erheblich zu geringen Dosis lt. Studien Mirz und Nakashima
25.09.2007 Patientenbericht Morbus Menière im Biowellmed.de Online Forum
Siehe diese Website: Ein Morbus Menière-Patient beschreibt die Wahrheit der Patienten-Situation.
14.01.2008 apotheken-Umschau - Video zum akuten Tinnitus
14.01.2008 apotheken-Umschau - Video zum chronischen Tinnitus
19.09.2008 Apotheken Umschau zum Tinnitus und "Die besten Strategien gegen Tinnitus"
Siehe diese Website: Leider wird in diesem Bericht auch wieder versucht, den Patienten zu suggerieren, sie hätten einen Hirnschaden.
15.10.2008 Spiegel online - Macht der Pharma-Portale erbost das Kartellamt
Ärzte müssen sich seit 2004 regelmäßig fortbilden - eine gute Idee, schlecht umgesetzt. Denn viele wichtige Web-Kurse für Mediziner werden von der Pharmaindustrie gesponsert oder selbst betrieben, Produktwerbung inklusive. Jetzt will das Kartellamt einschreiten.
22.11.2008 Leitlinien Tinnitus für HNO-Ärzte
Siehe diese Website: Deutsche Gesellschaft für HNO-Heilkunde beklagt das Fehlen fundierter pathophysiologischer Erkenntnisse und den Mangel an tinnitusspezifischen Therapieformen beim Tinnitus.
18.12.2008 Springerlink: Studie über Musikbehandlung des tonalen Tinnitus
Siehe diese Website: Sehr eingeschränkte Indikation, z.B.: Patienten mit Hyperakusis empfinden die Interventionen der Musiktherapie üblicherweise als unangenehm, daher ist die Durchführung der Therapie dann nicht möglich. usw. usw.
01.01.2009 Forum Gutes Hören Zahlen und Fakten zum Tinnitus
Siehe diese Website:
Folgende Zahlen zum Tinnitus wurden für 2008 vom Forum Gutes Hören in Zusammenarbeit mit TNS-Emnid ermittelt:
In Deutschland leiden rund drei Millionen Menschen unter Ohrgeräuschen (Tinnitus).
Bei etwa 1,5 Millionen ist die Belastung so stark, dass sie eine nachhaltige therapeutische Hilfe brauchen.
Rund 500.000 können kein normales Leben mehr führen (berufsunfähig).
07.01.2009 Financial Times Deutschland - Korruption in der Hörgerätebranche.
Gibst du mir Geld, schicke ich dir Patienten - nach diesem Motto schanzen sich Ärzte und Hörgeräteakustiker illegal Kundschaft zu. Die Korruption spielt sich weitgehend im Verborgenen ab.
19.02.2009 Monitor-Sendung: Die HPV-Impfung für Mädchen
Blockbuster - so nennen Pharmafirmen Arzneimittel, mit denen man richtig viel Geld machen kann. Die HPV-Impfung ist so ein Blockbuster. Eine kritische Auseinandersetzung mit Wirkung und Nebenwirkung findet kaum statt.
09.03.2009 WDR Servicezeit - Nichtveröffentlichung der negativen Studien-Ergebnisse
Psychopharmaka: „Die Firmen schafften es zum Teil jahrelang, solche wichtigen, für Ärzte und Patienten ganz elementaren Infos zu unterdrücken – zur Suizidialität, also zur Selbstmordneigung durch diese Mittel.“
28.04.2009 Umwelt Bundesamt Studie Umweltlärm Folgen bei Kindern
„Wir sollten uns bewusst werden, dass wir in einer zu lauten Welt leben. Lärm ist ein Stressfaktor für Erwachsene wie auch für Kinder. Hohe Schallpegel führen zu Gehörschäden, die sich über das gesamte Leben hinweg summieren. Deshalb müssen wir besonders Kinder und Jugendliche vor Lärm schützen”, sagte Dr. Thomas Holzmann, Vizepräsident des UBA.
Die bei Wikipedia bestrittenen zunehmenden Hörschäden durch Umweltlärm werden hier bestätigt.
29.04.09 Lippische Landeszeitung - Der unsichtbare Krankmacher: Experten warnen vor irreparablen Hörschäden
Auch hier werden die bei Wikipedia bestrittenen zunehmenden Hörschäden durch Umweltlärm angeführt.
28.05.2009 Kontraste RBB - Gefahr für Patienten - Keine unabhängigen Pharmastudien in Deutschland
06.06.2009 www.onmeda.de/foren/forum-hoersturz Prof. Dr. Suckfüll sind keine Studien zum Neurostimulator bekannt
Siehe diese Website: angebliche Studien zum Neurostimulator sind namhaften Medizinern nicht bekannt
11.06.2009 Monitor-Sendung - Wirkstoff Reboxetin und das Medikament Edronax der Firma Pfizer, ein Antidepressivum
Siehe diese Website: Negative Studien wurden vom Studienteam des Herstellers dem IQWiG unterschlagen
16.07.2009 Stern podcast des Stern-Berichtes über Tinnitus
Siehe diese Website: Nachlässige Recherche im Sinne der Besitzstandswahrer
24.09.09 ZDF Volle Kanne zum Morbus Menière
Ist der Drehschwindel außergewöhnlich stark, kann der Arzt mit einer Antibiotika-Injektion das Gleichgewichtsorgan ausschalten - leichter Dauerschwindel und Hörminderungen können die Folge sein.
13.10.2009 Bayerisches Fernsehen Gesundheit zum Morbus Menière
Bericht zum Morbus Menière: Manchmal muß auch am Ohr operiert werden und der Gleichgewichtsnerv durchgetrennt werden.
15.10.2009 ARD Tagesschau-Bericht - unzulässige Einflussnahme auf die Preise bei Phonak
Siehe diese Website: unzulässige Einflussnahme auf die Preise bei Phonak Hörgeräten
16.10.2009 Ver.di Publik Nr. 10 2009 - Beeinflussung der Ärzte durch die Pharmaindustrie
Schätzungen zufolge sind rund 16 000 Pharmareferenten in deutschen Arztpraxen und Kliniken unterwegs. Macht rund 20 Millionen Besuche im Jahr. 2005 wurde der Ratiopharm-Skandal bekannt. Das Pharmaunternehmen hatte Ärzt/innen mit Geld oder Geschenken systematisch dazu gebracht, die eigenen Präparate bevorzugt zu verordnen. usw.
19.10.2009 WDR Servicezeit - Tinnitus Auf der Suche nach Ruhe
Ein Bericht, der die traurige Wahrheit auch zu Wort kommen läßt: Mehr als die Hälfte der Betroffenen allerdings leidet erheblich und der Tinnitus stellt oft eine sehr starke Einschränkung und permanente Belastung dar. Für manche Patienten ist kein normales Leben mehr möglich. Häufig werden die Beschwerden im persönlichen Umfeld und von Ärzten nicht ernst genommen. Ein langer Leidensweg beginnt.
03.11.2009 Das Erste - Chirurgen fehlen unabhängige Studien
10.11.2009 Ragazzi Music Online Musik Magazin zu Hansi Cross "the thrill of nothingness"
17.11.2009 Proggies Online Musik Magazin zu Hansi Cross "the thrill of nothingness"
02.12.2009 RBB Quivive - Reboxetin hat geringe Wirkung aber viele Nebenwirkungen.
15.12.2009 Apotheken Umschau - Klangtherapie nach dem Heidelberger Modell
Siehe diese Website: Eine Behandlung mit Klang wird wie eine Lösung für viele Tinnituskranke vorgestellt, erweist sich aber bei genauer Betrachtung bestenfalls als Nischenlösung für leichtere Fälle von Ohrgeräuschen.
29.12.2009 Spiegel Online: Musik Therapie durch Entfernen der Tinnitusfrequenzen
Siehe Website: Tontherapie ganz anders herum als das Heidelberger Modell, klingt plausibler durch die Schonung der betroffenen Hörzellen.
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