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Häufig gestellte Fragen zur Low-Level-Laser-Therapie
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Fragen zur Low-Level-Laser-Therapie bei Schwindel, Morbus-Meniere, Ohrgeräuschen, Tinnitus.

Im Laufe der Zeit (Stand Juli 2010) erhielten wir mehr als 800 Anrufe und auch mehrere Hundert E-Mails von Betroffenen.
Mancher hatte nur eine kurze gezielte Frage, mancher schilderte uns eine lange Leidensgeschichte.
Wir werden versuchen, hier einige typische und auch öfter vorgekommene Fragen und auch unsere Antworten darauf wiederzugeben.

Ellens Fazit nach über 830 Gesprächen mit Innenohrpatienten

Manfreds Antworten zur Lasertherapie beruhen nicht auf einem im Universitätsstudium angeeigneten Wissen über LLLT, was auf Grund des Standes der Schulwissenschaft z.Zt. auch noch nicht möglich wäre.
Es sind seine persönlichen Erfahrungen als Tinnitus-Patient der LLLT nach Dr. Wilden und die von anderen Patienten erhaltenen Informationen.

Frage 01:
Ich leide seit 10 Monaten an einem Tinnitus und überlege mir, die Low Level Laser therapie anzuwenden, habe aber Angst, dass es statt leiser lauter werden könnte.

Frage 02:
Wieviel kostet die Tinnitus-Lasertherapie bei Dr. Wilden?

Frage 03:
Beteiligen sich die Krankenkassen in irgeneiner Form an den Kosten der Low-Level-Laser-Therapie?

Frage 04:
Wann tragen sie Ohrstöpsel am Tag ? In der Nacht?

Frage 05:
Hören sie Musik?

Frage 06:
Haben Sie jedesmal nach einer Behandlung Erfolg gehabt? Gab es Phasen, da Sie den Eindruck hatten, dass es keine Bewegung gab?

Frage 07:
Ist jetzt Ihr Tinnitus total stabil oder gibt es noch Phasen, da es wieder laut wird?

Frage 08:
Sehen Sie normal fern?

Frage 09:
Wenn die Lasertherapie nach Dr. Wilden wirklich hilft, wie kommt es dann, dass die Kassen sie nicht übernehmen?

Frage 10:
Bei Wikipedia findet man Doppelblind-Studien zur LLL-Therapie, die alle keine signifikante Wirkung haben. Das entmutigt ein bisschen.

Frage 11:
Hat die Lasertherapie Nebenwirkungen?

Frage 12:
Welches Ergebnisse haben sie nach anderthalb Jahren erreicht ? Waren die Geräusche weniger laut?

Frage 13:
Beabsichtigen Sie ein Forum einzurichten?

Frage 14:
Ich spüre zwar schon Besserung, aber wird das auch weitergehen?

Frage 15:
Warum sind keine Studien von Dr. Wilden in PUBMED oder beim Cochrane Institut verzeichnet?

Frage 16:
Ich schreibe Dir, weil ich seit einem Rockkonzertbesuch unter Hörverzerrungen leide. Ich bin 27 Jahre alt. Besonders die Zischlaute sind betroffen besonders bei hohen Frauenstimmen. Auch fällt es mir teilwese schwer, ähnlich Klingende Buchstaben auseinander zuhalten dies ist z.B beim Fernsehen öfters der Fall.
Ich war im August zu einer einwöchigen Behandlung bei Dr Wilden, laut Audiogramm hat sich mein Gehör deutlich verbessert. Auch ein unangenehmes Ziehen das ich am rechten Ohr hatte ist fast komplett verschwunden. Leider hat sich beim subjektiven Hörempfinden kaum oder gar nichts getan. Ich werde jetzt bei seinem Sohn nächste Woche nochmal fünf Behandlungen machen, da mir die Hörverbesserung und das kaum noch spürbare ziehen im Ohr schon Hoffnung macht.
Ich habe an unabhäniger stelle nochmal einen Hörtest gemacht, da ich eben schon ein bischen skeptisch bin und auch da hat sich eine Verbesserung gezeigt.
Mich würde interssieren ob du zum thema Hörverzerrung etwas sagen kannst.

Frage 17:
?

 

Antworten

Antwort zu Frage 01: Ich leide seit 10 Monaten an einem Tinnitus und überlege mir, die Low Level Laser therapie anzuwenden, habe aber Angst, dass es statt leiser lauter werden könnte.
Aus meiner persönlichen Erfahrung weiss ich, dass zu Beginn eines Regenerierungs-Prozesses die Ohrgeräusche auch schon mal recht lebhaft waren. Nach einiger Zeit aber beruhigte sich die Lage und endete auf einem niedrigeren Stand als zu Beginn. Ich weiss Ähnliches auch von anderen Patienten, aber jeder Tinnitus ist individuell anders.
Bitte rufen Sie doch einfach Dr. Wilden einmal an, und schildern Sie ihm Ihre Situation und Ihre Sorge. Dr. Wilden hat ja den Überblick über viele Patienten, und kann Ihnen sicherlich eine für Sie beruhigende Antwort geben. Sie können auch die neuesten Patientenberichte bei ihm anfordern, im Internet darf er nicht darauf hinweisen.

Antwort zu Frage 02: Wieviel kostet die Tinnitus-Lasertherapie bei Dr. Wilden?
Die Kosten der Laser-Bestrahlung betrugen zuletzt 200 Euro die Stunde. Da pro Tag jedes Ohr 1/2 Stunde bestrahlt wird, ergibt das bei 2 Ohren 1 Stunde also 200 Euro pro Tag. Bei der Erstbehandlung von schwereren Erkrankungen empfielt Dr. Wilden meist 10 Behandlungsstunden durchzuführen, manchmal reichen auch 5 Stunden. Da du Dr. Wilden schon die Audiometrie geschickt hast, kannst du dich ja bei ihm erkundigen. Die Kosten der Behandlung schliessen übrigens die weitere Betreuung per Tel. bis zum bestmöglichen Behandlungsergebnis mit ein. Man kann also jederzeit anrufen bei evtl. Fragen.

Antwort zu Frage 03: Beteiligen sich die Krankenkassen in irgeneiner Form an den Kosten der Low-Level-Laser-Therapie?
Die gesetzlichen Krankenkassen beteiligen sich leider nicht an den Kosten. Dieses hat seine Ursache darin, dass bislang nur zu schwache Studien vorlagen und diese auch nicht sorgfältig genug bewertet wurden.
Hier z.B. kann man das nachlesen:
Die wesentlich zu schwachen Studien Mirz und Nakashima
Die privaten Kassen übernehmen teilweise die Kosten der Behandlung. Patienten können sich hierüber bei Dr. Wilden informieren.

Antwort zu Frage 04: Wann tragen sie Ohrstöpsel am Tag ? In der Nacht?
Wir wohnen in relativ ruhiger Wohnlage. Ein Lautstärkemessgerät habe ich mir angeschafft. Ich trage Ohrstöpsel immer nur dann, wenn es laut um mich wird. Nachts daher nicht. Im Bus oder Zug trage ich sie, oder in bestimmten Supermärkten. Wenn ich als Fußgänger oder Radfahrer an eine belebte Straße komme (Ampel), dann stecke ich mir kurz die Ohrstöpsel rein. Beim Autofahren bis 50 km/h (Stadtverkehr) trage ich keine Ohrstöpsel, ab ca. 70 km/h und bei längeren Fahrten trage ich sie. Wenn urplötzlich etwas um mich herum laut wird, stecke ich mir notfalls die Finger in die Ohren.
Da ich die vorgezogene Altersrente ab 60 Jahre in Anspruch genommen habe, bin ich beruflich nicht mehr mit lauten Geräuschen belastet. Ich habe zuhause einiges unternommen, damit es relativ leise um mich ist. Alle meine elektrischen Heimwerker- und Gartengeräte (bis auf eine drehzahlregulierbare Bohrmaschine) habe ich abgeschafft.
Zum Rasenmähen habe ich mir bei Ebay einen Automower von Husqvarna angeschafft. Der ist so leise, dass er auch vom Nachbarn oft gar nicht bemerkt wird.
Mein Mowie Baujahr 2002 bei der Arbeit

Antwort zu Frage 05: Hören sie Musik?
Mein Tinnitus war ja erstmalig aufgetreten, als ich auf der Couch liegend mit dem Kopfhörer Musik hörte. Musik mit Kopfhörer habe ich seitdem nicht mehr gehört. Die ersten 2 Jahre etwa habe ich meine Lieblingsmusik gar nicht mehr hören wollen, weil ich beim genauen Hinhören natürlich meine Ohrgeräusche als sehr störend empfand.
Im Laufe der Zeit haben sich jedoch meine Ohrgeräusche sehr verringert, so dass ich jetzt gerne wieder Musik höre. Ich benutze dazu meist nicht die Musikanlage, sondern ein kleines Radio im Retro-Look, was allerdings auch MP3 wiedergeben kann. Dann setze ich mich relativ nahe dazu, so dass ich den Klang genau orten kann. Mit dem Lautstärke Messgerät kontrolliere ich gelegentlich auch z.B. bei Fernsehsendungen, dass meine persönliche Empfindung stimmt. Es sind dann wo ich mich befinde unter 60 dBA.

Antwort zu Frage 06: Haben Sie jedesmal nach einer Behandlung Erfolg gehabt? Gab es Phasen, da Sie den Eindruck hatten, dass es keine Bewegung gab?
Ich spürte nicht jedesmal den unmittelbaren Erfolg einer Behandlung in Form einer direkten Besserung. Nach der Behandlung kommt ja die wichtige Zeit der Regenerierung.
Die Zellen benötigen hierfür Zeit. Nach dieser Zeit, die 3-6 Monate umfasst, aber nicht genau definierbar ist, spürte ich meist eine Besserung, ggfs. aber auch erst nach einer weiteren Behandlung. Die Geräusche wurden im Laufe der Zeit immer ein bißchen weniger.
Diese Therapie mit der Zellregenerierung braucht unter Umständen viel Zeit, was ich ja auch bei mir erlebe.
Andererseits gibt es auch Patienten, die schon in kurzer Zeit wesentliche Besserung und auch vollständige Heilung erleben.
Lebensalter und Art der Schädigung spielen eine große Rolle.

Antwort zu Frage 07: Ist jetzt Ihr Tinnitus total stabil oder gibt es noch Phasen, da es wieder laut wird?
Bei mir hat sich ein 4 Tage Zylus eingestellt: 1 Tag Rauschen, 1 Tag ganz leises Rauschen, 2 Tage ganz ohne Geräusche. Das wiederhielt sich dann. Der Tinnitus wird nicht wieder lauter, sondern diese Geräusche jetzt werden langsam weiter weniger. Das ganz leise Rauschen ist schon kaum noch hörbar. Mein 4 Tage Zyklus ist nicht typisch für die Lasertherapie.

Antwort zu Frage 08: Sehen Sie normal fern?
Zu Anfang der Low-Level-Laser-Therapie war meine Hör-Überempfindlichkeit sehr hoch. Die mit Überlautstärke eingeblendete Werbung störte sehr. Aber auch bestimmte Filmszenen und Regieeinfälle wirkten stark auf die Ohren.
Ich habe mich daher etwas weiter entfernt gesetzt. Wir benutzen den Lautstärke-Regler manchmal ziemlich oft, da auch manche Krimis u.a. sehr oft zwischen sehr leise und sehr laut wechseln.
Ganz plötzliche laute und hektische Szenen blocke ich auch jetzt noch ggfs. mit Finger in die Ohren stecken ab, man tut sich ja damit nichts Gutes an.
Im Prinzip sehe ich jedoch fern ohne Probleme, da ich die hektischen Sendungen meide.

Antwort zu Frage 09: Wenn die Lasertherapie nach Dr. Wilden wirklich hilft, wie kommt es dann, dass die Kassen sie nicht übernehmen?
Auch wir waren bis zu unseren Tinnitus- und Morbus Menière-Erkrankungen der Meinung, dass hilfreiche Therapien von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden.
Das ist jedoch leider nicht immer der Fall. Ebenso stimmt es auch nicht, dass wenn Kassen bezahlen, diese Behandlung als wirksam nachgewiesen ist.
Tinnitus und Morbus Menière sind die Horror-Szenarien nicht nur für die Patienten, sondern auch für das gesamte medizinische System.
Denn keine der teilweise von den Krankenkassen bezahlten und von manchen Kliniken angepriesenen Behandlungen ist als wirksam nachgewiesen.

Der Bericht des Spiegel von 2004 trifft auch 2010 immer noch zu:
"Tinnitus ist mein Lieblingsbeispiel dafür, wie es nicht laufen sollte in der Medizin", sagt auch Gerd Antes, Leiter des medizinkritischen Deutschen Cochrane Zentrums in Freiburg. Er kritisiert, dass selbst die offiziellen Behandlungsleitlinien der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde kaum die Spreu vom Weizen trennen würden....

Zitat im Bericht: Schon jetzt deutet sich an, dass beim Tinnitus so gut wie das gesamte Arsenal der Schulmedizin versagt. Infusionen oder Tabletten mit durchblutungsfördernden Wirkstoffen sind bei länger bestehendem Tinnitus nachweislich unwirksam; und auch bei akut einsetzenden Ohrgeräuschen ist ihre Wirkung nicht belegt. Trotzdem werden die Mittel noch immer massenhaft verschrieben ........

Zitat im Bericht: Überdruck-Behandlung, durchblutungsfördernde Infusionen, Magnetwellen, Akupunktur - fast alle Therapien gegen Tinnitus haben eines gemeinsam: Sie helfen nicht. Für die steigende Zahl der Betroffenen gibt es nur einen Ausweg: Sie müssen lernen, mit dem ständigen Ohrgeräusch zu leben.
21.06.2004 Spiegel Online - Sehnsucht nach Stille

Bei den bisher durchgeführten Studien zur LLLT bei Tinnitus erhielten die aktiven Lasertherapie-Probanden weniger als 1 % der bei Dr. Wilden für den Erstbehandlungs-Zeitraum verwendeten Laser-Energie.
Die hochdosierte LLLT nach Dr. Wilden wurde bislang noch nicht studienmäßig geprüft, wir bemühen uns jedoch darum, dass dieses durchgeführt wird.

Auf den nachfolgenden Seiten können Sie sich detailliert informieren.
Wie Studiengebiete von der Förderung durch die gesetzlichen Krankenkassen ausgeschlossen werden - G-BA Richtlinie "Methoden vertragsärztliche Versorgung" - Anlage II
Die internationale LLLT-Forschung
Der HTA-Bericht Nr. 43 zum Tinnitus von 2006 des DIMDI
Die wesentlich zu schwachen Studien Mirz und Nakashima
Mitwirkung der Bürger am Vorschlagswesen ist nur Theorie

Antwort zu Frage 10: Bei Wikipedia findet man Doppelblind-Studien zur LLL-Therapie, die alle keine signifikante Wirkung haben. Das entmutigt ein bisschen.
Wikipedia-Schreiber müssen keine Experten sein, besser zur Geltung kommen dort Lobbyisten-Vertreter lt. Wikipedia selbst.
keine Gewähr für die Richtigkeit bei Wikipedia lt. Wikipedia

Der Bericht über den Tinnitus enthält viele Falschbehauptungen, über die Sie sich hier informieren können.
Die Falschbehauptungen im Wikipedia Bericht zum Tinnitus

Bei den bisher durchgeführten Studien zur LLLT bei Tinnitus erhielten die aktiven Lasertherapie-Probanden weniger als 1 % der bei Dr. Wilden für den Erstbehandlungs-Zeitraum verwendeten Laser-Energie.
Die hochdosierte LLLT nach Dr. Wilden wurde bislang noch nicht studienmäßig geprüft, wir bemühen uns jedoch darum, dass dieses durchgeführt wird.

Auf den nachfolgenden Seiten können Sie sich weiter detailliert informieren.
Die internationale LLLT-Forschung
Die wesentlich zu schwachen Studien Mirz und Nakashima

Antwort zu Frage 11: Hat die Lasertherapie Nebenwirkungen?

Die amerikanische Überwachungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) hat die Low Level Lasertherapie als eine nebenwirkungsfreie Therapie eingestuft.
Mehr als 30 Jahre klinische und experimentelle Forschung hat ergeben, daß die Low Level Lasertherapie keine unerwünschten Nebenwirkungen hat.

Gelegentlich berichten Patienten der LLLT, dass sie das Gefühl haben, ihr Ohrgeräusch sei durch den Laser lauter geworden.
Durch die Bestrahlung der Hörschnecke mit Low Level Laser wird ein zellulärer Prozess im Innenohr angestossen. Dieser Prozess bewirkt eine Veränderung des Tinnitus, was sich auch durch ein lebhafter werden bemerkbar machen kann.
Meine persönliche Erfahrung - und die auch von anderen Patienten - wie auch z.B. von Hansi Cross, bestätigt das.
Spätestens nach einiger Zeit tritt jedoch eine Beruhigung ein und das Ohrgeräusch siedelt sich dann auf einem niedrigeren Stand als vorher gewesen, an.
Bei späteren Behandlungen wird der Lauterwerden-Effekt immer geringer.

Antwort zu Frage 12: Welches Ergebnisse haben sie nach anderthalb Jahren erreicht ? Waren die Geräusche weniger laut?
Ich konnte wieder schlafen. Das war in Bezug auf meine Belastungen eine erhebliche Verbesserung. Die Geräusche konnten aber manchmal immer noch sehr stressen. Sie veränderten sich weiter.

Antwort zu Frage 13: Beabsichtigen Sie ein Forum einzurichten?
Es ist nur sehr schwer möglich, einen Austausch von echten Patienten und echten Interessenten und Fachleuten der Lasertherapie in einem Forum zu bewerkstelligen.
Wenn alle Beiträge zugelassen werden, kommt bald durch Pseudo-Experten und -Patienten viel Müll und Unrat zusammen, so dass der eigentliche Zweck verschwindet.
Um diesen Müll zu verhindern, müßte ein Moderator hier die Beiträge kontrollieren. Das wird in vielen Foren getan, oft leider um bestimmte wirtschaftliche Ziele zu erreichen.
Folgendes Forum ist unabhängig, ich kann es daher empfehlen, es wird u.a. von Jeannot Peschè moderiert.
Die LLLT Patienten könnten sich hier austauschen.
Eurotinnitus Forum zur Low Level Laser Therapie nach Dr. Wilden

Antwort zu Frage 14: Ich spüre zwar schon Besserung, aber wird das auch weitergehen?
Wenn der Regenerierungsprozess auf einer viel niedrigeren Bio-Vitalität des Ohres stattfinden konnte, warum sollte er dann auf einem biologisch besseren Ohrzustand nicht mehr stattfinden?

Antwort zu Frage 15: Warum sind keine Studien von Dr. Wilden in PUBMED oder beim Cochrane Institut verzeichnet?
Die Studien wurden im falschen Journal veröffentlicht. Um in einem für Medline indexierten Journal publiziert zu werden, darf eine Studie nicht schon irgenwo anders publiziert sein.
MEDLINE (Medical Literature Analysis and Retrieval System Online) ist eine öffentlich zugängliche bibliografische Datenbank des US-amerikanischen National Center for Biotechnology Information (NCBI). Diese ist internationaler Maßstab, was aber nicht bedeutet, dass hier keine fehlerhaften oder geschönten Studien verzeichnet sind.
Das ist z.B. auch bei der Studie Prochazka der Fall, die ebenfalls sehr deutlich die positive Wirkung der Lasertherapie bei 200 Patienten über 3 Jahre beschreibt.
Sicherlich ist dieses sehr bedauerlich.

Antwort zu Frage 16: Frage siehe oben, nach etwa 3 Monaten nach der 1. Behandlung sind noch etliche Hörverzerrungen usw. vorhanden.
Die Hör-Nerven-Zellen sind die kompliziertesten Zellen des Menschen, und eine Überforderung kann an vielen Stellen möglich sein. Hierdurch zeigt sich eine Überforderung des Ohres in allen vorstellbaren Hörbeeinträchtigungen. Die Hörverzerrung ist eine davon. Es ist nicht selten, dass Patienten das berichten. Oft treten verschiedene Beeinträchtigungen verschieden stark zusammen auf. Auch ich selbst kenne die Probleme mit dem Auseinanderhalten von bestimmten Tönen. Oder auch z.B. das trennen von Gesprächen, wenn mehrere gleichzeitig reden. Für die Regenerierung brauchen die Hörzellen neben Energie in jedem Fall auch noch Zeit. Diese Zeit ist unterschiedlich, aber bei dir ist die Regenerierungszeit ja noch sehr kurz. Meiner Erfahrung nach kannst du nach den nächsten 5 Tagen Behandlung ruhig 4-6 Monate abwarten.

Antwort zu Frage 17:

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