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Renates Bericht vom Januar 2011: 20 Jahre Hörsturz, Morbus Menière und Tinnitus,
aktualisiert im Januar 2012.
Mein Name ist Renate, ich bin jetzt 61 Jahre alt, verheiratet, und leide seit 20 Jahren unter „Morbus Menière“, einer Überforderung und Erkrankung des Innenohres mit begleitendem Tinnitus.
Hätte ich schon 1991 von Dr. Wilden und seiner LLL-Therapie gehört, oder wäre von den mich behandelten Ärzten darauf hingewiesen worden, ich hätte mir unendlich viel Leid und Seelenqual erspart.
Die menièrsche Krankheit ist brutal.
Ohne vorherige Anzeichen bin ich 1991 beim Frühstück plötzlich von Drehschwindel, Übelkeit, Erbrechen und Ohrensausen überfallen worden.
Das Ohrgeräusch war von unerträglicher Stärke, und in dem betroffenen linken Ohr hatte ich ein furchtbares Druckgefühl.
Der Hausarzt konstatierte Hörsturz.
Ich erhielt Infusionen, keinerlei weitere Beratung, und so folgten innerhalb weniger Wochen Hörsturz Nummer zwei und drei.
Panische Angst begleitete mich, die Kontrolle über meinen Körper zu verlieren.
Auf allen Vieren zur Toilette zu krabbeln, ist ein fürchterliches Erlebnis der Hilflosigkeit und erfüllt das Dasein mit Verzweiflung.
Feststellung des Morbus Menière
Nach dem dritten Hörsturz erhielt ich eine Überweisung zum HNO Arzt. Dieser stellte Morbus Menière fest.
Ich wurde ins Krankenhaus überwiesen, erhielt acht Tage lang Infusionen. CT, um einen Hirntumor auszuschließen, und weitere neurologische Untersuchungen folgten. Dies geschah alles auf mein persönliches Drängen hin.
Ich habe selbst im Gesundheitswesen gearbeitet und war informiert bzw. forschte ununterbrochen auch im Internet nach Therapiemöglichkeiten.
Nach dem dritten Hörsturz und jedem neuen Menièreanfall wurde mein Gehör, speziell im linken Ohr, immer schlechter und der Tinnitus immer stärker.
Eine Aufklärung seitens der Ärzte über Maßnahmen zum Schutze des Ohres, z.B. Ohrstöpsel, fand nie statt.
Statt dessen immer die gleiche Antwort: „Sie haben eine seltene Erkrankung, keine Therapie möglich, damit müssen Sie leben.“
Symptomatisch für die Hilflosigkeit der Ärzte war die Verschreibung von Vomex A Supp und anderen Beruhigungstabletten, die zwar die Übelkeit beseitigten, mich dich aber auch völlig „benebelt“ ans Bett fesselten.
Weitere renommierte HNO-Ärzte, die ich aufsuchte, gaben mir keinerlei Hilfestellung geschweige denn Aufklärung. Ich spürte eher „genervtes“ Verhalten bis hin zu „abgefertigt werden“, da diese Ärzte, wie ich selbst als Patient, völlig rat- und hilflos waren.
Von 1995 bis 1999 hatte ich seltener Anfälle, vergaß sie fast, und daher ließ auch meine Suche nach Hilfe nach. Ich lebte damit, ein Gespenst im Kopf zu haben, das ab und zu zuschlägt. Mein Tinnitus war quälender als je zuvor. Auf Anraten meines HNO Arztes sollte ich diese Geräusche mit einem MP3 Player (also Musik direkt ins Innenohr) übertönen.
Wie ich jetzt weiß, ein furchtbarer Fehler, dem Innenohr noch mehr Lärm zu zumuten.
Umzug nach Norwegen
Im Jahre 1998 zogen wir nach Norwegen.
Zunächst beruhigte sich mein linkes Ohr. Das Gehör hatte sich etwas erholt.
Im August 2000, nach einer Viruserkrankung im Innenohr links begannen die Schwindelanfälle erneut.
Jetzt wurde ich mit Betahistin behandelt. Ich habe das Medikament schlecht vertragen. Es hatte viele Nebenwirkungen, so hat sich z.B. mein Asthma verschlimmert.
Die Anfälle dauerten manchmal von vier bis zu dreizehn Stunden.
Ich brauchte danach oft eine Woche, um wieder in Form zu kommen.
Da ich ein ausgesprochen bewegungsfreudiger Typ bin, habe ich mich immer wieder aufgerafft, bin mit Stöcken gewalkt, habe positives Denken praktiziert und all' meine Kräfte mobilisiert, um meine sozialen Kontakte nicht zu verlieren.
Eine Augenerkrankung kommt hinzu
Seit 1997 konnte ich nicht mehr arbeiten, da ich eine Sehnervatrophie habe (genetisch familiär bedingt). In dieser Zeit war mein Stressniveau sehr hoch, beruflich wie privat.
Dadurch erlitt ich einen Schub, der meine Sehkraftstark einschränkte. Beide Erkrankungen zusammen genommen lösten bei mir häufig Angstzustände aus.
Die Vorstellung über Nacht zu erblinden und auch nichts mehr hören zu können, zusammen mit Schwindelattacken und starkem Tinnitus, war unfassbar.
Ich brauchte all meine Kraft, um durchzuhalten. Die Angst vor Dunkelheit (Augen) löste Schlafstörungen aus.
Der furchtbare Druck im Ohr, der Tinnitus und die immer häufigeren Schwindelanfälle brachten mich an den Rand des Wahnsinns.
So einsam und verlassen wie bei einem schweren Anfall habe ich mich vorher noch nie gefühlt.
Meine Familie, speziell mein Mann, haben ganz viel mitgetragen, aber die Ohnmacht und Hilflosigkeit spürten sie genau so wie ich.
Nicht ein einziger Arzt hatte mich bis dahin zufriedenstellend beraten. Mein Hausarzt probierte es natürlich. Aber es herrschte überall Unwissenheit - es war erschreckend!
Inzwischen war ich mein eigener Spezialist, dank Internet. Auch alle meine Freunde suchten nach Lösungen.
Im Herbst 2007 spitzte sich meine Situation zu. Im Oktober 2007 hatte ich 20 Schwindelanfälle.
Labyrinth-Anästesie und Hörgerät
Durch und durch verzweifelt, las ich von einem Professor, der Labyrinth-Anästhesie bei Morbus-Menière-Patienten anwendete. Ich probierte dies.
Aber auch diese Therapie half mir nicht. Jetzt begann auch das rechte Ohr mit Tinnitus und etwas später einem Befall von Morbus Menière.
Zu meinem Entsetzen bekam ich jetzt noch ein Hörgerät verpasst.
Ich konnte es nicht benützen, da mein Gehör immer schwankend war. Zudem hatte ich in akuten Zeiten ein „völlig verzerrtes Hören“.
Eine Überempfindlichkeit der Ohren.
Die Orgel in der Kirche hörte sich für mich an wie ein Folterinstrument. Die Ohren taten weh, ich hörte auf, im Chor zu singen, musste immer wieder Verabredungen absagen, meine sozialen Verbindungen brachen ab.
Ständig Medikamente mit ihren Nebenwirkungen, Angst vor dem nächsten Anfall, unsicheres Gehen, Gleichgewichtsstörungen, Wut auf diesen Zustand.
Die Lebensqualität war abhanden gekommen, ich war am Nullpunkt angelangt.
Eine Freundin findet im Internet Dr. Wilden
Eine Freundin fand 2009 einen Artikel im Internet über Dr. Wilden und die Lasertherapie. Sie rief mich sofort an. Einen Tag später telefonierte ich mit Frau Hartmann in Deutschland, einer Patientin, die einen Bericht über ihre Behandlung im Internet schrieb.
Unglaublich offen und glaubhaft hat sie mir über ihre Behandlungserfolge mit der Lasertherapie berichtet.
Nach einer Kontaktaufnahme mit der Praxis Dr. Wilden per E-Mail am 2. Mai bekam ich bereits für den 7. Mai einen Termin zur Laserbehandlung über sieben Tage.
Am 6. Mai flog ich von Oslo nach München und fuhr mit dem Zug weiter nach Bad Füssing.
Meine erste Behandlung
In der Praxis erwarteten mich freundliche Helfer, eine helle, einladende Atmosphäre. Dr. Wilden sprach mit mir sehr lange, und ich konnte endlich alles loswerden, ohne unterbrochen zu werden.
Ja, dieser Arzt nickte bestätigend, und dies allein war eine erlösende Situation.
Die Argumente für eine LLL-Therapie waren überzeugend.
„Schütze Deine Ohren vor Lärm“, war der gute Rat, den er mir erteilte. Ohrstöpsel kaufte ich mir sofort.
Leider hatte ich nur Zeit für sieben Tage Behandlung. Schon die erste Stunde war ein Erlebnis: Wärme, die angenehm und wohltuend wirkte.
Das Ohr reagierte zunächst unruhig, war aber nach wenigen Minuten ruhig und entspannt.
Mein Gang, die Balanceschwierigkeiten, beide waren schlagartig verbessert.
Nach sieben Behandlungen hatte ich mir ein Fahrrad geliehen und konnte ohne Probleme losfahren. Seit sechs Jahren das erste Mal.
Tiefe Freude erfüllte mich. Ja, ich war fast euphorisch. Kein Wunder nach fast 20 Jahren auf der Suche nach Hilfe und Verständnis von kompetenter Stelle.
Dr. Wilden bremste meine Höhenflüge. Mit Recht wies er auf die Dauer und Schwere meiner Innenohrerkrankung hin.
Also durfte ich keine zu hohen Erwartungen haben. Frau Hartmann war schwindelfrei geblieben, Sie litt allerdings auch nur fünf Jahre unter MM, soviel ich weiss.
Das Home-Lasergerät MLS von Dr. Wilden
Ich kaufte ein Lasergerät (MLS) von Dr. Wilden zur Eigenbehandlung. Natürlich in der Wirkung viel schwächer als bei den Geräten in seiner Praxis.
Aber durch meinen entfernten Wohnort (Norwegen) war es praktisch, auf diese Eigenbehandlung zurückgreifen zu können.
Dr. Wilden stand mir immer mit telefonischem Rat oder per E-Mail zur Verfügung, wenn ich Fragen hatte.
Die eindrucksvollste Erfahrung war: ich habe nie mehr ein Druckgefühl im Ohr verspürt.
Wenn noch vereinzelt Anfälle kamen, waren diese nicht zu vergleichen mit den früheren.
Ein kurzer „Dreh“ im Kopf – sobald ich mich hinlegte, ausruhte, war es relativ bald wieder vorbei.
Den ersten Kurzschwindel hatte ich zwei Monate nach meinem Aufenthalt in Bad Füssing.
Ich hatte immer - das muss ich besonders betonen - Stressmomente als Auslöser.
2009 stand ein Umzug innerhalb Norwegens ins Haus. Dies bedeutete Abschied, Trauer, Umzugschaos, Neues usw.
Nicht gut für meine Ohren. Also waren es besondere Umstände im Juli bis Oktober mit Hausverkauf und Neukauf in der Nähe von Oslo.
Meinen Heimlaser benutzte ich täglich morgens und abends je 30 Minuten. Bei Bedarf auch einige Minuten während des Tages.
Diese Regelmäßigkeit machte sich im Winter 2009 bezahlt. Ich lernte zu spüren, wie lange und wie oft ich meinen Laser benutze, wann ich mal Pause machen muss.
Meine zweite, sehr erfolgreiche Behandlung
Im Februar/März 2010 meldete ich mich erneut zur LLL-Therapie bei Dr. Wilden an. Vom 7. bis 18. Juni, diesmal volle zwei Wochen. Ich muss sagen, mit großem Erfolg. Während der Behandlung war mein Kopf ab und zu unruhig.
Eine innere Spannung war immer mal wieder da - Erwartungsdruck an mich selbst, ein Ergebnis jahrelanger Entäuschungen.
Die wirklich entscheidende Wende hat der zweite Aufenthalt gebracht.
Mein Tinnitus rechts ist schon nach der ersten LLLT verschwunden, und ganz allmählich wird auch das linke Ohr stiller. Meldet sich noch stark, wenn ich aufgeregt bin, aber nur kurz.
Stand Januar 2011.
Ich habe seit September 2010 keine Anfälle mehr gehabt. Ich muss bzw. werde meine Auffrischung bei Dr. Wilden jährlich wiederholen, um meinen Innenohren Lichtnahrung aufs Intensivste zu bieten.
Ich lebe nach wie vor meinen Ohren angepasst. Meine Augen und Ohren dürfen nie überfordert werden.
Ich versuche Tage, an denen es mir super gut geht, zu nutzen - für spontane Besuche bei Freunden usw.
Ansonsten lebe ich gesund, viel, viel an der Luft - für die Seele und die Ohren Sauerstoff.
Ich gehe nie ohne Ohrschutz (Stöpsel) aus dem Haus wegen ggfs. auftretenden Autolärms, oder wenn es halt sonst laut wird.
Wenig Fernsehen, begrenztes Hören von Musik, (je nach Tagesform). Stress umgehen, aber mit Familie, Kindern und Enkeln ist das nicht immer leicht.
Regelmäßige Entspannungsübungen und das Gebet. Mein Glaube hat mir sehr geholfen.
Ich danke Dr. Wilden und seinem Team, dass Sie mir mein Leben zurück gegeben haben.
Dass Licht heilt, wissen wir doch eigentlich alle. Ohne Licht kein Leben.
Schwindelaufzeichnungen vom 4.4.2011 - 15.1.2012. Eine lebhafte Entwicklung in die Besserung.
4.4.11-8.4.11 war ich zur LLLT nach Bad Füssing, wollte meine Ohren "auftanken". Diese Woche wirkte sehr intensiv, was auch teilweise Symptome wie "schummrig, unruhiger Kopf, Müdigkeit" mit sich brachte!
Alles ganz normale Reaktionen des Innenohres. Ja, sogar wünschenswerte Merkmale, dass geschädigte Innenohrzellen neu zu Leben erwachen.
9.4.11 Zurück nach Hause, ein furchtbar unruhiger Heimflug, mehrmaliges Umsteigen, Stress, Stress, Lärm usw. .
16.4.11 Von 20:30 Uhr bis 3.30 Uhr des Nachts schwerer Anfall, jedoch fehlte das Merkmal "Verstopftes Ohr" und der Drehschwindel war abgeschwächt, der Tinnitus war nur noch links. Meine innere Haltung war viel ruhiger, ich habe Erklärungen: Fahrt, Besuch im Haus, kaum Stille!!!!
20.4.11 Osterferien - Fahrt zu Freunden 700 Km mit dem Auto, das war sehr unvernünftig von mir.
21.4.11 Morgens gutgelaunt gefrühstückt, plötzlicher Anfall mit "Nystagmus", also sehr heftigem Augendrehen. Ich habe das Gefühl, mein Kopf muss sich immer wieder "neu einstellen". Eine Wirkung des Lichtes, die ich weiterhin, trotz Anfällen, sehr positiv sehe.
So verläuft diese sensible Phase (Gleichgewichtsstörung, leichter Schwindel, sehr sehr starker Tinnitus, minutenweise ohrenbetäubend laut) bis 4.5.11, restlicher Mai sehr stabil.
31.5.11 Um 8.00 aus bester Stimmung heraus eine 3-minütige Drehung, nicht vergleichbar mit Schwindel, jedoch war ich 4 Stunden im Bett, Brechreiz, Gleichgewichtsstörung. Danach war ich wieder topfit für ca. 1 Woche.
6.6.11 Ich habe eine schwere Erkältung, Kopf und Stirnhöhle, sehr mitgenommen - aber keinerlei Anfall!!
Meine Belastbarkeit nimmt zu.
Die letzten 3 Juniwochen bin ich fit. Ich bemerke, dass meine Belastbarkeit wächst. Nicht über Nacht. Es kam mir wie ein Wunder vor, wieviel mehr an "Aussenkontakten" ich genießen konnte - nicht nur ertragen.
Juli - August 2011. Viel Trubel, Besuche usw., Tiefdruck, d.h. Dauerregen. Ich merke wieder mehr meine Symptome wie leicht schummrig, Gleichgewicht, etc. . N a c h d e m meine Besucher alle wieder abgereist sind,
5.8.11 Nach dem Aufwachen habe ich von 7 Uhr bis 23 Uhr etliche Kurzanfälle je ca. 10 Minuten lang. Mit meinem Heimlaser habe ich diese immer wieder sofort abgeschwächt.
Auffallend ist mein Tinnitus: unnormal laut, Kreischen, dann wieder sehr hoch, zirpende Laute. Dann spätabends S t i l l e , erst war ich ganz verwirrt, dann habe ich geweint vor Ergriffenheit! Stille in meinem geplagten Kopf - unglaublich. Sie dauerte nicht so lang, kommt aber immer mal wieder - unglaublich!
6.8.11 Ein schlechter Tagesanfang, daher habe ich mit meinem Heimlaser folgendermassen behandelt: 15 Minuten Laser, 15 Minuten Pause, den ganzen Tag ca. bis 17:00 Uhr mit unglaublich gutem Erfolg!!
7.8.11-9.8.11 Gute Tage.
10.8.11 Einmaliger 5-minütiger Kurzschwindel, mit Laser sofort verschwunden, danach habe ich den ganzen Tag Kopfschmerz.
11.8.11 Ich fühle mich strahlend fit (gefährlich, ich vergesse dann schnell den Kopf), Rasen gemäht, viel Hausarbeit, Hundetour 1,5 Stunden. Nachmittags Einkaufstour mit Rucksack zu Fuss, Abends Enkel-Sitting bis 24 Uhr, also spät ins Bett!!!!!!!!!!!!!!!!!
SA.13.8.11 Aufgewacht mit Schwindel, sofort mit Laser erfolgreich behandelt. Rest des Tages ist gut.
SO.14.8.11 Wieder mit Schwindel aufgewacht, 3 mal 15 Minuten gelasert mit Pausen. Danach Spaziergang, Kirche, - sogar mitgesungen!!!! Mittags Karten gespielt, 14 Uhr müde und Mittagsruhe, keine Beschwerden.
15.8.11 Das Wetter ist umgeschlagen, Kühl, Regen, aufgewacht mit starkem Druck im Hinterkopf, greife zum Laser 2 mal 30 Minuten. Danach gehts mir besser, ohne Beschwerden, kann Termine wahrnehmen.
Dies wiederholt sich bis zum
18.8.11 Einschulung unseres Enkels, ich ertrage ohne so große Probleme eine Grundschule!! Toll
19.8.11 Nach dem Aufwachen habe ich starke Geräusche, wie D-Zug, kreischende Güterzüge, so laute Ohrgeräusche wie nie!!!!! Es geht über viele Stunden, sonst gehts gut, habe solange gelernt damit zu leben.
20. und 21.8.11 Super gute Tage.
22.8.11 Es tut sich ganz viel in meinen Ohren! Gegen 11 Uhr wieder unsagbar lauter Tinnitus, immer höhere Töne. Sauanstrengend.
24.8.11 Am Morgen im Bett die totale Stille. Wie demütig werde ich - in solchen Momenten bin ich nur g l ü c k l i c h !
Der Weg führt zurück aus der Isolation.
25.8.11 Ich nehme immer mehr Termine wahr, z.B. eine Einladung vom Blindenverband Norge. Viel Geplapper, Durcheinander, aber ich war wieder einmal 3 Stunden unter Menschen, das habe ich jahrelang vermisst! Die Isolation, Einsamkeit, Angst vor dem nächsten Anfall prägten über weite Strecken mein Leben!
Ich, der ich menschliche, soziale Kontakte brauche wie die Luft zum Atmen, war vom Leben abgeschnitten!!!
Aber seit 2009 komme ich zurück in die menschliche Gesellschaft, hätte ich Dr. Wilden früher getroffen.... Nein, das macht nur bitter, ich bin auf dem besten Wege mit meinen Ohren!
Mein Alltagsverhalten musste ich verändern: Ausgesuchtes TV max. 2 Stunden, viel Wandern, Sauerstoff ist super. Stress, tja der läßt sich als Mama und Oma wohl nicht so ganz vermeiden. WENN ICH MEINEN KOPF überanstrenge, muss ich am nächsten Tag "auffüllen", d.h. früh Schlafen, Stillezeiten usw. .
25.8.-31.8.11 Super gute Zeit, Einladungen, Menue gekocht, gequatscht bis teilweise 23 Uhr.
Ich betone dies so sehr, weil ich über Jahre ab 19 Uhr nicht mehr zu sprechen war!!
3.9.11 Ich war auf unserem Marktfest und habe sogar dem Chor meines Mannes gelauscht, Trubel ein Stündchen ertragen bzw. auch genossen.
Ende September war ich nochmals in Bad Füssing. Dr. Wilden hat mir ausgesprochen gut getan, vor dem Winter noch einmal "LICHT ZU TANKEN".
MEINE Familie, FREUNDE, Menschen, die mich jahrzehnte haben leiden sehen, freuen sich mit mir.
Alles nur durch meine Laserbehandlung nach Dr. Wilden!
PS.: 31.12.2011 Habe ich seit Jahren mal wieder um 24 Uhr "P r o s t N e u j a h r 2 0 1 2" gerufen.
Anmerkung
Als Anmerkung muss ich noch meinem Zorn Ausdruck verleihen.
Warum wird diese wirksame Therapie von Ärzten und Krankenkassen ignoriert?
Ein internationales Problem, auch in Norwegen muss ich die Behandlung selbst zahlen.
Kontakt
Gerne per E-Mail: thomschu@broadpark.no
Renate
aus Norwegen
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