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Falsche Behauptungen über Tinnitus und Morbus Menière und die Low-Level-Laser-Therapie
und die Low-Level-Laser-Therapie

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Themenübersicht Falschbehauptungen:

Falsch: Lasertherapie-Erfolge sind in Wirklichkeit Fälle häufig vorkommender natürlicher Heilungen

Falsch: Lasertherapie-Erfolge beruhen auf dem Placebo-Effekt

Falsch: Durchtrennung des Hörnerves liess Tinnitus unverändert

Falsch: Lärm ohne Schall wird vom Gehirn erzeugt

Falsch: Low Level Laser schadet

Falsch: Low Level Laser kommt nicht in die Hörschnecke

Falsch: Studien beweisen dass Low Level Laser nicht hilft

Sinn und Unsinn von Studienmethoden

Die Wikipedia Enzyklopädie, Vertrauenswürdigkeit der Inhalte

Falsch: Suizid auf Grund von Tinnitus ist nicht nachweisbar

Die obigen Behauptungen wurden z.T. durch entsprechende Studien oder Tatsachenberichte widerlegt, diese können sie hier nachlesen.

Wenn Laien diese Behauptungen aufstellen, so handelt es sich sicher um Unwissenheit, aber oft genug werden sie bewusst von Medizinern angeführt, die um die Falschheit ihrer Aussage wissen.

An dieser Stelle möchten wir zunächst noch einmal verdeutlichen, dass es sich bei dem Hör- und Gleichgewichtsorgan um ein gemeinsames Organ handelt, das Innenohr.
Darin befindliche gemeinsame Flüssigkeitssysteme bewirken, dass zu viel Schall z.B. auch das Gleichgewichtsorgan schädigt.
Es ist auffällig, dass die Schulmedizin Morbus Menière (Dreh-/Brechschwindel mit Tinnitus-Geräuschen!) oft als eine Erkrankung des Innenohres bezeichnet.
Tinnitus selbst wird nicht als Erkrankung des Innenohres bezeichnet, sondern als "Symptom" oder auch "Syndrom" (Wikipedia), obwohl die durch Lärm geschädigten Härchen der Ohrzellen durchaus als Ursache anerkannt sind.
Aus www.dasgesundeohr.de:


Falsche Behauptung: Lasertherapie-Erfolge seien in Wirklichkeit Fälle häufig vorkommender natürlicher Heilungen

Es gibt so gut wie keine Fälle der natürlichen Heilung des chronischen Tinnitus. Wenn das passiert, sollte man diesem Geschehen sicher besonders nachgehen. Das sollte doch schon die wissenschaftliche Neugier und Verantwortung bewirken.
Da die Schulmedizin die Erfolge der Lasertherapie leugnet, werden die Patienten, die auf Grund einer Lasertherapie gebessert oder geheilt werden, von der Schulmedizin vereinnahmt und als Fälle natürlicher Heilung dargestellt.
Wir Patienten der LLLT betonen ausdrücklich, dass wir keine natürlichen Heilungen sind, dazu haben wir zu viel detaillierte Erfahrungen des Regenerierungsprozesses gemacht.
Diese besonderen Patientenerfahrungen werden einfach ignoriert. Daher gibt es angeblich keine Heilungen von Tinnitus durch die LLLT.


Falsche Behauptung: Lasertherapie-Erfolge beruhten auf dem Placebo-Effekt

Wenn Patienten auf den Zusammenhang zwischen Änderung ihrer Ohrgeräusche und dem Zeitpunkt der LLLT hinweisen, wird dieses mit dem Placebo-Effekt erklärt.
Es wird Dr. Wilden und den anderen LLLT-Ärzten und Heilpraktikern die Gabe zugesprochen, durch ihr besonderes Eingehen auf den Patienten bei dem Patienten besondere Heilenergien freizusetzen. Diese Kräfte zu aktivieren liegt in der Hand eines jeden anderen Arztes auch.
Dieses Eingehen auf den Patienten und Erläutern der beabsichtigten Therapie ist sicher sehr wichtig und baut ein Grundvertrauen des Patienten in die durchzuführende Behandlung auf.
Allerdings erleben die Patienten den Heilungsprozess ihrer Ohren akustisch mit und es zieht sich dieser auch meist über einen längeren Zeitraum hin.
Hier steckt ein bei vielen Patienten ähnlicher, aber trotzdem individueller Regenerierungsprozess dahinter, der eben typisch für die Lasertherapie ist.
Ohne Lasertherapie gibt es diese Effekte nicht, daher kann auch ein sehr einfühlsamer Arzt ohne Lasertherapie nicht deren Wirkung erzielen.


Falsche Behauptung: Nach der Durchtrennung des Hörnerves sei ein Tinnitus danach unverändert gewesen

Immer wieder wird in allen möglichen Foren und auch von bestimmten Medizinern die Geschichte mit dem durchtrennten Hörnerv angeführt.
Die alte Weisheit, dass sich nichts schneller verbreitet als ein Gerücht, wird hier wieder bestätigt.

Die Durchtrennung des Hörnerves und dass danach ein Tinnitus unverändert gewesen sei, ist in der medizinischen Literatur nicht nachprüfbar belegt.
Diese Behauptung steht oft mit dem Hinweis: "In den 60-er Jahren" oder "Vor etlichen Jahren" oder ähnlich. Eine Belegung als Tatsache - die ja auch eine Studie sein müsste - erfolgte nie.

Das eine Durchtrennung einer Nervenleitung Phantomschmerzen verursachen kann - was im Falle der Hörnerves Phantomgeräusche wären, erläutert Dr. Wilden u.a. in seinem Brief an den Stern, den Sie auch hier auf der Website unter "Die Medien" lesen können.
Die entsprechenden Zeilen lauten wie folgt:
Der Amputationsschmerz ist kein Phänomen, mit dem man auch nur irgend etwas am Ohr erklären könnte, sondern er ist ein gut verstandener biologischer Vorgang. Der sog. Phantomschmerz kommt aus den bei der Amputation durchtrennten Nerven. Den jeweiligen Nervenstümpfen. Diese sind an der Amputationsstelle natürlich traumatisiert und können auch nach der erfolgten Amputation, noch über Jahre hinweg irritiert bleiben und senden natürlich nervale Impulse, welche dann in den zu ihnen gehörenden Hirnarealen wahrgenommen werden. Wir wissen dies sehr genau aus der Chirurgie, welche Amputationsschmerzen sehr erfolgreich über eine sog. Nachamputation behandelt, bei welcher besonders auf eine chirurgisch optimale Versorgung der jeweiligen Nervenstümpfe geachtet wird.


Falsche Behauptung: Lärm ohne Schall wird vom Gehirn erzeugt

In der Apotheken Umschau vom 15. September 2009 wird auch wieder versucht, den Tinnituspatienten zu suggerieren, dass der Tinnitus eine Gehirn-Erkrankung wäre.
Hierzu gibt Prof. Gerhard Hesse, Leiter der Tinnitus-Klinik Bad Arolsen, folgendes Beispiel:
Eine Computer-Aufnahme des Gehirns zeigt Aktivitäten im Hörzentrum eines Tinnitus-Patienten durch Verfärbung der aktiven Bereiche.
Dazu gibt er folgenden Text:
Menschen mit Tinnitus nehmen Geräusche wahr, die außer ihnen niemand hört.Trotzdem sind diese nicht eingebildet. Das Gehirn erzeugt tatsächlich einen Höreindruck, dessen Klang und Lautstärke Ärzte ermitteln können.
Mithilfe moderner Verfahren lässt sich der Tinnitus in der Hörrinde des Gehirns zudem bildlich darstellen (siehe Bild oben). Solche Untersuchungen dienen ausschließlich Forschungszwecken.

Diese Darstellung hätte nur Beweiskraft, wenn gleichzeitig bewiesen würde, dass vom kranken Innenohr über den Hörnerv her keine Informationen im Gehirn ankommen.
Natürlich sind bei einem Tinnitus-Patienten die Hirnregionen aktiv, die die fälschlichen Informationen des Hörnerves ja schließlich verarbeiten müssen.

Die Tinnitus-Schulmedizin zeichnet sich aus durch eine Fülle von Ungereimtheiten, die auf Unkenntnis der biologischen Details beruhen.
Einerseits behauptet die Schulmedizin, dass es 1000 Ursachen für den Tinnitus gibt. Andererseits bestätigt sie auch die Erkenntnisse der Lasertherapie-Medizin, dass der Tinnitus im Innenohr entstünde durch eine Schädigung der Hörzellen. Diese senden falsche Signale über den Hörnerv an das Gehirn weitergeleitet, die als Tinnitusgeräusch wahrgenommen werden. Diesen Zustand hat die Schulmedizin für etwa die ersten 3 Monate festgelegt und wird als akuter Tinnitus bezeichnet.
Gleichzeitig wird dieser akute Tinnitus auch als der periphere Tinnitus bezeichnet, da die eigentliche Heimat des Tinnitus das Gehirn sei.

Nach Ablauf der akuten Phase übernimmt das Gehirn und produziert als nunmehr chronischer oder auch zentraler Tinnitus bezeichnet die Geräuscherzeugung.
Warum dieses unglaubliche Phänomen von tausenden Medizinern unangezweifelt und unbewiesen als Tatsache akzeptiert wird, bleibt ein Rätsel.
Die Lasertherapie-Medizin weiß aus Erfahrung, dass so gut wie jeder Tinnitus im Innenohr entsteht und bleibt.
Da die Hörzellen als Nervenzellen die zähesten Zelltypen des Körpers sind, können sie viele Jahre auch mit schlechter Leistung existieren, aber sind keinesfalls zelltot, sondern lange Zeit noch regenerierbar. Das beweisen viele langjährig Schwerhörige.

Eine weitere Diskrepanz ergibt sich aus dem Vergleich von Tinnitus und Morbus Menière -Definition und -Behandlung, die ja im gleichen Organ entstehen. Im Falle von Morbus Menière tritt ja auch gleichzeitig ein Tinnitus auf.
Auf Grund der Nichtheilbarkeit von Morbus Menière wird auch hier das Gehirn als verantwortlich angesehen.
Aber hier wird gleichzeitig das Gleichgewichtsorgan im Innenohr als Signalgeber der Fehlerimpulse akzeptiert und daher in schweren Fällen durch Einspritzen von Antibiotika abgetötet.
Diese Erkenntnis der falschen Signale von der Hörschnecke her wird beim Tinnitus nicht angewendet.

Die Tausende mit Low Level Laser Therapie im Innenohr erfolgreich behandelten chronischen Tinnitus-Patienten beweisen, dass der Ort des Tinnitus auch hier immer das Innenohr ist.
Die schulmedizinische Tinnitus-Forschung ist damit beweisbar auf einem Irrweg und in einer Sackgasse angekommen.


Falsche Behauptung: Low Level Laser schadet

Die amerikanische Überwachungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) hat die Low Level Lasertherapie als eine nebenwirkungsfreie Therapie eingestuft.
Mehr als 30 Jahre klinische und experimentelle Forschung hat ergeben, daß die Low Level Lasertherapie keine unerwünschten Nebenwirkungen hat.

Die Lasertherapiestudien - wie z.B. die nachfolgende Studie Dr. Tauber von 2003 - beweisen ebenfalls durchweg, dass Laserlicht keine schädlichen Auswirkungen auf das Innenohr oder sonstwie hat.

Gelegentlich berichten Patienten der LLLT, dass sie das Gefühl haben, ihr Ohrgeräusch sei durch den Laser lauter geworden.
Durch die Bestrahlung der Hörschnecke mit Low Level Laser wird ein zellulärer Prozess im Innenohr angestossen. Dieser Prozess bewirkt eine Veränderung des Tinnitus, was sich auch durch ein lebhafter werden bemerkbar machen kann.
Meine persönliche Erfahrung - und die auch von anderen Patienten - wie auch z.B. von Hansi Cross, bestätigt das.
Spätestens nach einiger Zeit tritt jedoch eine Beruhigung ein und das Ohrgeräusch siedelt sich dann auf einem niedrigeren Stand als vorher gewesen, an.
Bei späteren Behandlungen wird der Lauterwerden-Effekt immer geringer.
Die persönlichen Erfahrungen von uns 3 Patienten Ellen, Karl und Manfred, die wir schon viel Lasertherapie angewendet haben, bestätigen die Unschädlichkeit der LLLT.
Ich selbst zum Beispiel, Manfred, schaffe an dieser Website schon seit 2005 ohne Defekte im Gehirn festzustellen.


Falsche Behauptung: Low Level Laser kommt nicht in die Hörschnecke

Studien Tauber S, Baumgartner R, Schorn K, Beyer W., Ludwig-Maximilians-Universität München 2001

Diese Studie beweist, dass Laserlicht vom Gehörgang aus die Cochlea erreicht.
Sie kommt zu folgendem Resultat: The obtained results are enabling us to apply defined laser light doses to different cochlear winding areas. ...transmeatal irradiation is recommendable.
Auf Deutsch: Die erzielten Ergebnisse ermöglichen es uns, definierte Laser-Licht-Dosen zu unterschiedlichen Cochlea-Windungen anzuwenden. ...Bestrahlung durch den Gehörgang ist empfohlen
Studie Tauber usw., 2001

Weitere Studien wurden 2003 veröffentlicht

Untersuchungen über die räumliche Verteilung des Lichts in der Gehörschnecke wurde mit unterschiedlichen Wellenlängen von der Arbeitsgruppe Dr. Beyer und Dr. Tauber des Laser- Forschungslabors des Klinikums Großhadern (Universität München) durchgeführt. Es wurde eine Leistungsdichte von 4J/cm2 an der Gehörschnecke erreicht. Mit diesem Parameter wurden 30 Patienten innerhalb von 2 Wochen behandelt, von denen 40% leichte bis signifikante Besserungen beschrieben.
Die Erfolge der Studien zeigen: Laserlicht trägt zur Verbesserung des Tinnitus bei.
Studie Tauber S, Schorn K, Beyer W, Baumgartner R. 2003
Zusammenfassung auf deutsch von Dr. STEFAN TAUBER, München 4 Juli 2005.

Studie Siedentopf usw., Universitätsklinik Innsbruck 2007

Auch die folgende Studie beweist, dass das Laserlicht über die Cochlea bis in die Hirnregionen wirkt.
Laserlicht wurde vom Hörgang auf die Cochlea gestrahlt und hierdurch über den Hörnerv erhöhte Hirnaktivität bewirkt in den Bereichen, die sonst bei Tinnitus als aktiv gemessen werden.
Studie Siedentopf usw. Department of Radiology II, Division of Neuroradiology, University Hospital of Innsbruck 2007

Studie 2004 zur Prüfung, ob Laserlicht (500mw - 810 nm) über das Felsenbein (Schädelknochen hinter dem Ohr) das Innenohr erreicht.

W. Freysinger, S. Bernet, M. Schindler, J. Piegger Universität Innsbruck
Zusammenfassung: Die am anatomischen Präparat durchgeführten Messungen ergeben, daß sehr wohl bei Bestrahlungen des Felsenbeins mit 810 nm Laserlicht nachweisbare Energiedichten in den für das Hören zuständigen anatomischen Arealen eintreffen. Damit ist der Nachweis erbracht, daß aus physikalischer Sicht ein therapeutisches Wirken der Laserstrahlung möglich wäre.
Damit wurde Dr. Wildens Bestrahlung bestätigt, der auch Lasotronic-Laser dieser Bauart benutzt.
Studie HNO-Uniklinik Innsbruck

Studie von Michael Zazzio: Wie Laserlicht in das innere Ohr gelangt.

Im November 2006 bestrahlte Michael Zazzio von den Audio Laser-Kliniken in Schweden den Kopf eines Schweines von außen nach der Durchteilung des Schädels. Das Gewebe-Beispiel wurde gemessen 36 mm vom Trommelfell zum inneren Einschnitt des Schädels. Das Laserlicht welches das Gewebe durchdrang wude fotodokumentiert. Durch das Ergebnis dieser Studie es unzweifelhaft, dass Laserlicht in der Innenohrtherapie in die Cochlea gelangt. Dies erfolgt durch den Hörgang, über das Trommelfell, die Gehörknöchelchen passierend und durch das Gehäuse der Cochlea dringt, wenn die Lasersonde korrekt in einer optimalen Position plaziert ist und in die richtige Richtung weist.
Der Laser, den Michael Zazzio bei dieser Durchdringungsstudie am 11.11.2006 benutzte, war ein 35 mw InGaAlp Laser von 650 nm Wellenlänge. Laserlicht in einer Wellenlänge von mehr als 800 nm hat eine bessere Durchdringunsfähigkeit, ist aber nicht so für das menschliche Auge sichtbar wie kürzere Wellenlängen.
Schweineohr 1 im Laserlicht Studie michael ZazzioBild 1. Photo: Michael Zazzio Laserlicht im Innenohr eines Schweines Studie michael ZazzioBild 2. Photo: Michael Zazzio Laserlicht im Innenohr Studie michael ZazzioBild 3. Photo: Michael Zazzio
Dieses Bild zeigt, wie das Laserlicht den Gehörgang durchstrahlt von außerhalb des Schädelknochens. Das Laserlicht ist auf das Innenohr ausgerichtet, welches einige Zentimeter innerhalb des Gewebes liegt. Das keilförmige Objekt im Bild unten rechts ist die Lasersonde. Dieses Bild zeigt das gleiche Gewebebeispiel, ist aber von der Innenseite des Schädelknochens aufgenommen. Dieser wurde halb durchtrennt, enthält aber noch das Hörorgan. Der rote Bereich im Bild ist Laserlicht, welches den Bereich durchdringt, in welchem die Cochlea liegt. Diese Nahaufname ist von der gleichen Position aufgenommen wie Bild 2. Dieses vergrößerte Bild zeigt, dass der rote Lichtball im Gewebe dieses in rotes Laserlicht eintaucht. In diesem Falle ist es das Gewebe, welches die Cochlea enthält.


Falsche Behauptung: Studien beweisen angeblich, dass Low Level Laser nicht hilft

Sehr bedauerlich finden wir Studien, wo der Low Level Laser einfach mit zu wenig Energie oder zeitlich zu kurz eingesetzt wurde.
Hieraus den Schluss abzuleiten, dass LLLT bei Tinnitus nicht wirkt, ist wissenschaftlich falsch.
Auch Aspirin wirkt nur in einer Mindestdosis

Die genaue Bezeichnung von Dr. Wildens Therapie lautet nicht ohne Grund: Hochdosierte Low Level Laser Therapie.

Stellen Sie sich vor, eine medizinische Studie sollte erforschen, ob Sonnenlicht in der Lage ist, die Haut zu bräunen.
Eine randomisierte Doppelblindstudie soll das zweifelsfrei ermitteln.
Es wurde folgender Studienaufbau beschlossen: Es werden 68 Hautstellen ausgewählt an 45 Patienten für den Versuch.
Durch das Zufallsprinzip werden die Hautstellen der Patienten für die echte Sonnenbestrahlung ermittelt und die für die Plazebo-Bestrahlung.
Damit weder die Behandler noch die Patienten wissen, ob sie mit Sonnenlicht bestrahlen bzw. bestrahlt werden oder mit Plazebo, wird der Versuch so aufgebaut, dass beide das Licht nicht sehen können.
Als Bestrahlungszeit wird festgelegt, dass einmal wöchentlich jeweils für 6 Minuten bestrahlt wird. Nächste Woche wird wieder 6 Minuten Sonnenlicht gegeben und die beiden nächsten Wochen nocheinmal jeweils 6 Minuten. Also insgesamt 24 Minuten Sonnenlicht in 4 Wochen.
Am Schluss des Versuchs wird festgestellt, dass keine signifikanten Unterschiede zwischen der Bestrahlung mit Sonnenlicht und dem Plazebo-Licht auf der Patientenhaut erkennbar sind.
Schlussfolgerung der Versuchsleitung: Sonnenlicht ist nicht in der Lage, menschliche Haut zu bräunen.
Das Ergebnis dieser Studie wird im entsprechenden HTA-Bericht des DIMDI vermerkt, und ist massgeblich für die medizinische Schulmedizin-Aussage.

Natürlich wissen wir, dass Sonnenlicht menschliche Haut bräunen kann. Aber durch die zu kurze Bestrahlungszeit konnte die Haut nicht bräunen.
Die eingesetzte Wirkdosis war wesentlich zu gering, und Doppelblind und Randomisierung haben die Studie kein bisschen wahrer werden lassen.

Die nachfolgend angeführte Studie Nakashima hat die gleichen Bestrahlungszeiten wie das Beispiel mit dem Sonnenlicht.
Details zu den Studien Nakashima und Mirz, die im HTA-Bericht Nr. 43 als Beweis für das Nichtfunktionieren der Low Level Laser Therapie angeführt werden.


Die Studie von Aleksandra de Nigris belegt laut DTL angeblich ebenfalls das Nichtfunktioneren der Lasertherapie.

Daher sollte man sich diese Studie einmal genauer ansehen.

Klinische Doppelblindstudie zur Low-Level-Lasertherapie bei Funktionsstörungen des Innenohres Dissertation zum Erwerb des Doktorgrades der Medizin an der Medizinischen Fakultät der Universität München vorgelegt von Aleksandra de Nigris (2007).
Die Ergebnisse der Studie de Nigris lt. Veröffentlichung in der Mitgliederzeitung der DTL "Tinnitusforum 02/2008"
Schon seit 2004 war Frau de Nigris an den Studien der Low-Level-Laser-Therapie beteiligt, wie man aus dem nachfolgenden Forschungsbericht von 2004 sehen kann. Die Studie ist hier etwas genauer beschrieben.
Studie LLLT bei Tinnitus Uni München lt. Deutsche Gesellschaft für HNO HeilkundeStudie (170 Patienten) lt. Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.
Man kann erkennen, dass hier schon der Aufbau der Studie sehr fehlerempfindlich war. Es wurde versucht, mit einer Mikrolinsenglasfaser (also einem besonders dünnen Laserstrahl) vom äußeren Gehörgang aus mittels eines Headsetapplikators jeweils genau die Stelle in der Hörschnecke zu treffen, die der Tinnitusfrequenz des Probanden entsprach. Headset zur LLLT Tinnitusstudie Uni München
Die Hörschnecke hat insgesamt nur einen Durchmesser von etwa 4 mm.
Wenn hier nur minimal daneben gestrahlt wurde, bzw. der berechnete Ort nicht genau dem tatsächlichen Ort des Tinnitus entsprach, gelangte überhaupt keine Energie an die Schadstelle.
Trotz dieser Schwierigkeiten kommt die Studie von 2004 zu einem positiven Gesamtergebnis. Wie man nachlesen kann, wurde eine Vermarktung ins Auge gefaßt.
Laser Klinikum Uni München Forschungsberichte von 2004. Ab Seite 12 steht die genauere Studienbeschreibung

Der weitere Verlauf dieser Studien bis zu dem von Frau de Nigris 2007 vorgelegten Ergebnis bleibt im Dunkeln.

Auf Grund eines Einspruches von Dr. Wilden erschien im "Tinnitusforum 04/2008" dann eine Gegendarstellung, die auf die zu geringe Dosierung der de Nigris-Studie und auch auf die unzulängliche Zusammenfassung der Studie in der DTL-Mitgliederzeitung hinweist.
Gegendarstellung von Dr. Wilden im "Tinnitusforum 04/2008"


Sinn und Unsinn von Studienmethoden

Hierüber gibt es ausführliche Abhandlungen im Internet. Eine sogenannte Doppelblindstudie ist absolut nicht die Lösung schlechthin. Es gibt sehr wissenschaftliche Texte dazu.
Hier ist eine auch für Normalbürger verständliche Beschreibung von Renè Gräber, Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge, der sich ausführlich damit befasst hat.
1. Ob die Schulmedizin eine Naturwissenschaft sein kann
2. Was Signifikanz in Studien bedeutet
3. Wie und warum Studien gefälscht werden können
4. Das Dilemma der Wissenschafts-Journale
5. Der Zaubertrick mit den Placebos
Wie medizinische Studien entstehen und manipuliert werden und warum unsere Schulmedizin keine Naturwissenschaft ist.

Speziell zu LLLT-Studien.

Die bisherigen Studien zur Lasertherapie wurden zum Teil mit sehr geringer Energie durchgeführt, unter 1 % der bei Dr. Wilden angewendeten.
Im Falle der Lasertherapie nach Dr. Wilden halte ich eine Doppelblindstudie für nicht ausführbar. Der Patient spürt je nach angewandter Strahlung eine unterschiedliche Wärme im Ohr, bei 650 nm nur eine geringe, bei 830 nm eine deutlichere. Wenn er nichts spürt, ist der Laser aus oder zu schwach.
In jedem Fall sieht der Behandler, der ja den Laser positioniert, das Laserlicht auf dem Ohr. Anhand der Farbe und Intensität kann er erkennen, um welchen Laser es sich handelt, allemal ob das Gerät überhaupt eingeschaltet ist.
Eine Doppelblindheit ist also bei der erforderlichen Strahlungsstärke gar nicht möglich.
Die Wirkung der Lasertherapie nach Dr. Wilden liesse sich bereits jetzt nachweisen, wenn man die Patientenbeschreibungen der Krankheitsverläufe ehemaliger Lasertherapie-Patienten und ihre Kassenabrechnungen zu diesem Krankheitsbild zusammen auswerten würde.
Die erfolgreich behandelten Patienten haben keine Kassenaufwendungen mehr für Tinnitus und Morbus Menière und sagen das auch.

Das Patienten-Arzt-Verhältnis.

Ein weiterer Aspekt wird im Falle der Doppelblindstudie total vernachlässigt.
Auch die Schulmedizin betont, dass es wichtig ist, wenn der Patient dem Arzt vertrauen kann und dessen medizinischen Massnahmen.
Hierdurch werden die Selbstheilungskräfte des Patienten gestärkt, die sehr wichtig sind für den Heilungsverlauf.
Im Falle einer Doppelblindstudie kann der Arzt eine richtige Behandlung natürlich nicht vermitteln, sondern nur ein Fragezeichen.
Daher ist die Doppelblindstudie vielleicht im Falle einer neuen Pille die richtige Methode, woanders aber sinnlos oder sogar nachteilig für das Ergebnis.


Die Wikipedia Enzyklopädie und die Vertrauenswürdigkeit der Inhalte

Viele Menschen benutzen heute Wikipedia, um sich zu bestimmten Themen schlau zu machen. Doch die Wahrheit ist es nicht unbedingt, die dort steht.

In Wikipedia selbst (Stand Mai 2011) steht hierzu etliches unter dem Artikel "Kritik an Wikipedia":
Bei gedruckten Veröffentlichungen müssen die Herausgeber dafür Sorge tragen, dass ihre Informationen zuverlässig sind, da ihr Lebensunterhalt davon abhängt. Aber mit sowas wie diesem hier geht das alles den Bach runter.
Es wird ausdrücklich auf die Möglichkeit der Manipulation von Artikeln durch Interessengruppen hingewiesen.

Kritik an Wikipedia: keine Gewähr für Vertrauenswürdigkeit bei Wikipedia lt. Wikipedia

Der Tinnitus-Artikel selbst beinhaltet Mengen von Falschbehauptungen.Der Verdacht liegt nahe, dass die Autoren zum großen Teil von Lobbyisten bezahlte Werkzeuge sind, um die Öffentlichkeit ruhig zu stellen und so lange wie möglich viel Geld am Tinnitus zu verdienen.
Es fängt schon damit an, dass dem Tinnitus der Status einer eigenen Krankheit bestritten wird.
Bei den Ursachen fehlen konkrete Angaben zu Zahlenverhältnissen, an erster Stelle der Liste ist Ohrenschmalz angegeben.

Viele Berichte in anderen Medien weisen auf die Zunahme der Hörschäden durch Umweltlärm und Hörgewohnheiten (MP3-Player, Discotheken, Rock-Konzerte usw.) hin.
German.hear.-it.org zu den Hauptursachen von Tinnitus, an 1. Stelle steht Lärm. Erst weit dahinter kommen die andere mögliche Ursachen wie Ohrenschmalz.
Von den Wikipedia-Autoren wird die Zunahme der Hörschäden durch Umweltlärm usw. verleugnet, hierzu heißt es:
Ob die Zahl der Erkrankungen allerdings tatsächlich angestiegen ist oder ob sich lediglich die Zahl der Patienten erhöht hat, die ärztliche Hilfe suchen, ist umstritten.

03.05.2006 Bericht der Hörakustik Fachzeitung über Hörschäden am Arbeitsplatz und deren Folgen
In diesem Bericht wird auch auf die große Zahl von Frühverrentungen hingewiesen, was in Wikipedia ebenfalls unterschlagen wird.
Die im Hörakustik-Bericht angegebene häufige Ursache von Tinnitus durch langzeitige Überforderung der Ohren über viele Jahre, besonders in bestimmten Berufen, wird ebenfalls nicht angeführt.
Dem Hinweis auf die ototoxischen Substanzen (Ohrgifte - wie Cisplatin zur Krebstherapie bei Blasen- und Prostatakrebs) sollte sicher in Zukunft auch besondere Beachtung geschenkt werden.

Viele Behauptungen sind in sich vollkommen unlogisch oder lassen sich z.T. direkt widerlegen. Auszug aus dem Tinnitus-Artikel in Wikipedia (am 6.9.2009):

Mögliche Folgen:
Tinnitus (meist chronischer) kann psychologisch bedingte Folgeerscheinungen nach sich ziehen:
Schlafstörungen
Angstzustände
Depressionen
Arbeitsunfähigkeit
Die meisten Tinnitus-Betroffenen bilden jedoch keines der oben erwähnten Symptome aus.

Der oft diskutierte Suizid infolge eines Tinnitus ist umstritten. Einerseits gibt es Patienten, die berichteten, dass sie aufgrund der enormen Stressbelastung des Tinnitus an einen Selbstmordversuch dachten. Retrospektive Studien zeigten jedoch keinen kausalen Zusammenhang zwischen Tinnitus und Suizid.[3] Laut den Schlussfolgerungen dieser Autoren lagen demnach bei Tinnituspatienten, die sich das Leben nahmen, eine Vielzahl weiterer Gründe für ihren Freitod vor (Komorbidität). Einschränkend bleibt festzuhalten, dass retrospektive Untersuchungen mit statistischen Unsicherheiten verbunden sind. Da sich experimentelle prospektive Studien bei einer solchen Thematik aus ethischen Gründen jedoch verbieten, ist eine völlige Klärung des Sachverhalts nicht möglich.
Die Mehrzahl der von Tinnitus betroffenen Patienten kann auf Dauer die Ohrgeräusche gut kompensieren und leidet unter keiner oder lediglich einer geringen Einschränkung der Lebensqualität (Habituation).

In diesem Teil des Artikels liegen gleich mehrere Falschbehauptungen vor.

Das Folgeerscheinungen wie Schlafstörungen psychologisch bedingt sind, ist eine völlig falsche Darstellung. Es ist nicht die Psyche, also eine fehlerhafte individuelle Einstellung des Patienten zu seiner Krankheit, sondern es ist der echte brüllende Tinnitus, der viele Tinnituskranke nur medikamentös vollgedröhnt schlafen läßt.

Das die meisten betroffenen Patienten ihre Ohrgeräusche gut kompensieren, ist ebenfalls eine falsche Behauptung. Die Apotheken Umschau vom September 2009 schreibt in einem von Prof. Hesse, Leiter der Tinnitus Klinik in Bad Arolsen, wissenschaftlich beratenen Artikel wie folgt:
Schätzungsweise 2,7 Millionen Menschen in Deutschland haben jedoch einen dauerhaften Tinnitus. Viele leben gut damit, doch rund die Hälfte fühlt sich durch den Dauerlärm beeinträchtigt.
Diese Ausdrucksweise ist sicher sehr milde, denn viele Kranke fühlen sich in ihrer Lebensqualität sehr eingeschränkt und auch etliche ohne jeden Lebenwert.
Medienberichte 2010 beschreiben, dass ca. 30 % der Patienten sehr unter ihren Ohrgeräuschen leiden.


Falsche Behauptung: Zum Suizid wegen Tinnitus heißt es, eine völlige Klärung des Sachverhalts sei nicht möglich.

Dem entgegen steht z.B. der Suizid des 29-jährigen Dietrich Hectors aus Belgien am 17.7.2009, der seinen Abschiedsbrief in seinem Facebook-Profil vor seinem Suizid hinterlegte. Die Gazet van Antwerpen vom 20.7.2009 berichtete ausführlich darüber, was in Belgien und Holland für großes Aufsehen sorgte.
Als ich, Manfred, den Text in Wikipedia richtigstellen wollte, wurde dieses vom Admin abgelehnt mit dem Hinweis, Einzelfälle hätten keinen enzyklopädischen Aussage-Wert. Jeder Suizid ist ein Einzelfall, man muß diese Fälle nur zur Kenntnis nehmen.

Hier kann man das nachlesen. Sie können es ggfs. über die Google Toolbar übersetzen lassen.
Oder hier eine Zusammenfassung in englisch

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